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Donnerstag, 16. Juni 2016

Externe Festplatte Test: Western Digital 1TB Elements

Festplatte für Puristen

 

Ich habe mir diese Festplatte, damals aus der Dringlichkeit heraus, für 50€ im Angebot gekauft und habe daher eigentlich, trotz des guten Namens, nicht viel erwartet. Ich wurde überrascht und werde es heute noch.

Allgemeines:
Ich brauchte damals wie gesagt dringend eine portable Festplatte für Hobby, aber auch für's Studium und wollte nicht unter 1TB gehen, dabei aber auch nicht zu viel Geld ausgeben (Student halt). Die Verpackung ist, wie auch das Design der Festplatte selbst, sehr minimalistisch/günstig gehalten. Was mich beim Auspacken überraschte ist, dass die Festplatte in einer Art Eierkarton liegt, wenn man sie öffnet und die Maße wirklich sehr gering sind. Das Material um die Festplatte ist mattes Plastik, das fühlt sich nicht wirklich gut an, zieht aber keine Fingerabdrücke oder ähnliches an. Größentechnisch kann ich nur sagen, dass sie locker in eine Hand passt. Ungefähr so groß wie eine CD, nur eben eckig. Die Auslastungs-LED ist weiß und recht hell, das ist das einzige, was mich stört. Das stimmt nicht ganz, denn meine WD Elements kam mit Bloatware, also Testsoftware, die auf dem Speicher lag. Man kann diese, sollte diese Software immer dabei sein, aber einfach löschen oder die Festplatte vor benutzen formatieren, dann merkt man im Gebrauch nichts mehr davon.

persönliche Erfahrungen:
Für das Studium wurde die HDD täglich an mindestens 2 Computern benutzt und wurde jedes Mal sehr schnell erkannt und war sofort einsatzbereit. Selbst bei großen Datenmengen ist die Festplatte Geräuscharm und wird nicht heiß. Die Stromversorgung sowie der Datentransfer funktioniert über 1 USB-Kabel, man hat also keine 2 Kabel anzuschließen. Mit 2,5" ist die Festplatte dazu auch noch sehr klein und gut zu verstauen.
In der Freizeit als Amateur-Plattendreher ist es mir wichtig meine Datenbank dabei zu haben. Da Tanzveranstaltungen allgemein allerdings nicht die friedlichsten Plätze sind, an denen man Festplatten benutzt, hat meine Festplatte schon einiges durchlebt. Gerade hier hätte ich gedacht macht die Budget-HDD eine schlechte Figur, aber "Pustekuchen". Das virtuelle Plattendrehen direkt von Festplatte funktioniert Einwandfrei, dabei wird sie nicht heiß oder laut. Ich schreibe hier von 2-4 Stunden Dauerbelastung und ständiger Datenabfrage (auch wenn nur in geringen Dateigrößen).

Meine größte Überraschung erlebte ich an Silvester. Ich spielte wieder direkt von Festplatte und wollte dann um 24 Uhr schnell aus dem Haus eilen. Dabei stieß ich an den Laptop, der aus ca. 1,50m von einem Tisch auf Holzboden fiel und gleich dazu noch ein Getränk mit umkippte, das sich über ihn ergoss. Was hing an ihm? die WD Elements natürlich, die ungehindert neben ihn auf den Holzboden und in die Flüssigkeit prallte. Da ich kein Case o.ä. benutze war ich doch sehr überrascht, als ich merkte, dass die HDD keinerlei äußerlichen Schaden davongetragen hat. Und gehen tut sie bisher auch noch ohne Einschränkungen. Einzig das Gehäuse knarzt bei leichtem Druck, aber das schränkt ihre Funktion in keister Weise ein.

Fazit:
Alles in allem bin ich überaus zufrieden mit meinem Discount-Kauf und kann sie bedenkenlos weiterempfehlen. Sie ist klein, unanfällig für Schmutz und Fingerabdrücke und hat, in meinem Fall, sogar einen recht großen Sturz überlebt. Die Datentransferwerte kann ich nicht einschätzen, da ich technisch nicht all zu bewamdert bin. Für mich reicht die Geschwindigkeit aber vollkommen aus. Wer kein Designfanatiker ist, der unbedingt eine weiße, hochglänzende Festplatte (nur als Bsp) haben will, der bekommt hier eine unauffällige, kleine, gut funktionierende Festplatte für kleines Geld.


Externe Festplatte Test: Western Digital 1TB Elements

Schnell und Leise - Toshiba Canvio Basics 1 TB externe Festplatte

Schnell und Leise - Toshiba Canvio Basics 1 TB externe Festplatte





Ich halte nicht viel von kurzfristigen Erfahrungsberichten von externen Festplatten, da dieses meistens erst nach längerer Zeit ihr wahres Gesicht zeigen. Toshiba ist eher als zuverlässiger Hersteller bekannt, was sich auch in meinem Langzeittest gezeigt hat.
Da es anscheinend verschiedene Modelle gibt, hier der Hinweis: Meine Toshiba Canvio Basics 1 TB wurde auf den Philippinen gefertigt.

Bevor ich zur eigentlichen Bewertung komme, hier der aktuelle Stand meiner Toshiba-Festplatte:
Eingeschaltet: 385 mal
Betriebsstunden: 1293 Std.
Dies entspricht in etwa einer durchgängigen Laufzeit von 54 Tagen. Realistisch betrachtet ist sie innerhalb eines Jahres 3-4 Stunden am Tag gelaufen, hauptsächlich im lesenden Zugriff (als Festplatte zum Abspielen von Filmen und Serien an einem Blu-Ray-Player). Schreibende Zugriffe sind in der Regel 2-3 mal monatlich mit Windows 8.1 und später Windows 10 erfolgt.

Was ist mir in all dieser Zeit aufgefallen? Die Platte ist wohnzimmertauglich. Sie ist vergleichsweise leise. Sie wird im Betrieb nur handwarm und niemals heiß. Sie ist gut verarbeitet, was man jedes mal merkt, wenn man sie in die Hand nimmt. Auch das mitgelieferte Kabel funktioniert tadellos. In anderen Rezensionen wurde das Kabel bemängelt. Vielleicht gibt es hier unterschiedliche Ausführungen.

Alle SMART-Werte sind immer noch tadellos. Es gibt keinen Grund, sich sorgen zu machen. In diesem Moment, wo ich die Werte checke, hat die Festplatte im IDLE-Betrieb eine Temperatur von 27° C. Besser geht es nicht.

Für alle, die sich auch für die Performance-Werte interessieren, habe ich verschiedene Benchmarks gemacht. Diese wurden mit CrystalDiskMark unter Windows 10 durchgeführt. Oftmals erreichen Festplatten nur auf kurze Dauer hohe Schreib- und Lesewerte, weshalb ich verschiedene Testreihen durchgeführt habe. Zunächst einmal die Ergebnisse für 1024 MB Daten. Hier wird die Festplatte wirklich nur kurz beansprucht und kommt daher auf sehr gute Werte:

Sequential Read (Q= 32,T= 1) : 115.117 MB/s
Sequential Write (Q= 32,T= 1) : 113.164 MB/s
Random Read 4KiB (Q= 32,T= 1) : 0.545 MB/s [ 133.1 IOPS]
Random Write 4KiB (Q= 32,T= 1) : 1.115 MB/s [ 272.2 IOPS]
Sequential Read (T= 1) : 114.922 MB/s
Sequential Write (T= 1) : 113.247 MB/s
Random Read 4KiB (Q= 1,T= 1) : 0.410 MB/s [ 100.1 IOPS]
Random Write 4KiB (Q= 1,T= 1) : 1.140 MB/s [ 278.3 IOPS]

Die wichtigen Werte sind hier für die meisten sicherlich die sequenziellen Lese- und Schreibraten, die mit über 110 MB/s auf einem sehr hohen Niveau liegen. Und wie versprochen, habe ich die Festplatte auch bei größeren Datenpaketen getestet. Werden 8 GB als Testgrundlage genommen (also eine wirklich hohe Datenmenge im Vergleich zu vorher, wo ich nur 1024 MB getestet habe), dann ergeben sich folgende Testwerte:

Sequential Read (Q= 32,T= 1) : 117.090 MB/s
Sequential Write (Q= 32,T= 1) : 116.474 MB/s
Random Read 4KiB (Q= 32,T= 1) : 0.509 MB/s [ 124.3 IOPS]
Random Write 4KiB (Q= 32,T= 1) : 0.918 MB/s [ 224.1 IOPS]
Sequential Read (T= 1) : 117.041 MB/s
Sequential Write (T= 1) : 116.816 MB/s
Random Read 4KiB (Q= 1,T= 1) : 0.454 MB/s [ 110.8 IOPS]
Random Write 4KiB (Q= 1,T= 1) : 0.909 MB/s [ 221.9 IOPS]

Die Werte unterscheiden sich also nur geringfügig zu vorher, teilweise liegen sich auch höher, was aber immer auf kleine Ungenauigkeiten des Tests zurückgeführt werden kann. Wichtige Erkenntnis ist hier: Auch bei längeren Vorgängen gibt es keine Performance-Einbußen. Das ist bei anderen Herstellern teilweise anders.

Fazit: Die Toshiba Canvio Basics 1 TB behauptet sich im Langzeittest. Sie überzeugt im Gesamtpaket mit Laufruhe, geringen Temperaturen und ordentlichen Schreib- und Lesewerten. Toshiba ist ein Qualitätshersteller und das merkt man auch bei dieser externen Festplatte, weshalb sie klar 5 Sterne von mir bekommt.
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